ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN
mashlab wird von der mashlab UG (haftungsbeschränkt) betrieben. Mit der Anmeldung als Nutzer bei mashlab akzeptierst Du die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Nutzung von mashlab.
 Info

§ 1 Geltungsbereich, Begriffsbestimmungen

(1) Für die Geschäftsbeziehung zwischen der mashlab UG (haftungsbeschränkt), nachfolgend „Anbieter“, und dem Nutzer (nachfolgend „Nutzer“) gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung. Abweichende Bedingungen des Nutzers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

 

(2) Der Nutzer ist Verbraucher, soweit der Zweck der vertraglichen Leistungen nicht seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann. Dagegen ist Unternehmer jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die beim Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

 

 

§ 2 Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Änderungen dieser Geschäftsbedingungen  werden dem Nutzer auf elektronischem Kommunikationsweg  in einer Weise bekannt gegeben, die es dem Nutzer erlaubt, die Änderungen in lesbarer Form zu speichern oder auszudrucken. Sie gelten als genehmigt, wenn der Nutzer nicht schriftlich oder auf elektronischem Weg Widerspruch erhebt. Auf diese Folge wird ihn der Anbieter bei der Bekanntgabe besonders hinweisen. Der Nutzer muss den Widerspruch innerhalb von sechs Wochen nach Bekanntgabe der Änderungen an den Anbieter absenden.

 

 

§ 3 Vertragsabschluss

(1) Der Anbieter stellt drei Mitgliedschaften für Online-Services bereit („mashlab Demo, mashlab Basic und mashlab Pro“, vgl. § 4).

 

a) mashlab Demo: Über den Button „Go“ am Ende der Registrierung gibt der Nutzer einen verbindlichen Antrag zur 6-wöchigen Probemitgliedschaft bei dem kostenfreien Online-Service „mashlab Demo“ des Anbieters ab. Zum Ende des Registrierungsprozesses gelangt der Nutzer nur, wenn er zuvor im Rahmen des Registrierungsvorganges durch Klicken auf den Button „AGB akzeptieren“ diese Vertragsbedingungen akzeptiert und dadurch in seinen Antrag aufgenommen hat.

 

b) mashlab Basic: Mit der Versendung der Bestell-Email (an die vom Anbieter bei der Produktauswahl angegebene Email-Adresse) über einen Basic-Account gibt der Nutzer einen verbindlichen Antrag zur zunächst 1-jährigen Mitgliedschaft bei dem kostenpflichtigen Online-Service des Anbieters ab. Zur Produktauswahl gelangt der Nutzer nur, wenn er zuvor im Rahmen des Registrierungsvorganges durch Klicken auf den Button „AGB akzeptieren“ diese Vertragsbedingungen akzeptiert und dadurch in seinen Antrag aufgenommen hat.

 

c) mashlab Pro: Mit der Versendung der Bestell-Email (an die vom Anbieter bei der Produktauswahl angegebene Email-Adresse) über einen Pro-Account gibt der Nutzer einen verbindlichen Antrag zur zunächst 1-jährigen Mitgliedschaft bei dem kostenpflichtigen Online-Service des Anbieters ab. Zur Produktauswahl gelangt der Nutzer nur, wenn er zuvor im Rahmen des Registrierungsvorganges durch Klicken auf den Button „AGB akzeptieren“ diese Vertragsbedingungen akzeptiert und dadurch in seinen Antrag aufgenommen hat.

 

(2) Der Anbieter schickt daraufhin dem Nutzer eine Empfangsbestätigung per E-Mail zu, in welcher die Bestellung des Nutzers nochmals aufgeführt wird und die der Nutzer über die Funktion „Drucken“ ausdrucken kann. Diese Empfangsbestätigung stellt gleichzeitig die Annahme des Antrags des Nutzers dar und begründet den Vertragsschluss.

 

§ 4 Vertragsgegenstand, Vertragsänderung

(1) Der Anbieter stellt einen Online-Service bereit, der es den Nutzern ermöglicht, eine eigene mashlab-Webseite zu erstellen.

Der Anbieter stellt eine kostenfreie und zwei kostenpflichtige Mitgliedschaften bereit: 

 

(a) eine 6-wöchige, kostenfreie Demoversion („mashlab Demo“), die es dem Nutzer ermöglicht, den Online-Service des Anbieters zu testen. Die von dem Nutzer erstellte Seite wird als mashlab-Portalseite (unter der Domain www.mashlab.com/userURL) online gestellt. Der Nutzer kann eigenständig das Design der eigenen mashlab-Webseite anpassen und eigene Inhalte einstellen.

 

(b) eine kostenpflichtige Version („mashlab Basic“) mit einem umfassenden Leistungspaket für die Erstellung einer Webseite. Die von dem Nutzer erstellte Seite wird als mashlab-Portalseite (unter der Domain www.mashlab.com/userURL) online gestellt. Der Nutzer kann eigenständig das Design der eigenen mashlab-Webseite anpassen und eigene Inhalte einstellen.

 

(c) eine kostenpflichtige Version („mashlab Pro“) mit einem umfassenden Leistungspaket für die Erstellung einer Webseite. Die von dem Nutzer erstellte Seite wird sowohl als mashlab-Portalseite (unter der Domain www.mashlab.com/userURL) als auch als persönliche Webseite unter einer von dem Nutzer gewählten Domain online gestellt. Der Nutzer erhält ebenfalls eine Emailadresse (z.B. username@usernam.com). Der Nutzer kann eigenständig das Design der eigenen mashlab-Webseite anpassen und eigene Inhalte einstellen.

 

Eine jeweils aktuelle Leistungsbeschreibung der mashlab Demo/Basic/Pro Version findet sich hier.

 

(2)    Freiwillige, unentgeltliche Dienste und Leistungen des Anbieters können jederzeit eingestellt werden. Der Nutzer hat in diesem Fall keinen Anspruch auf Fortführung des Services. Insbesondere ist der Anbieter berechtigt, den Account und die Webseite eines Nutzers der mashlab-Demoversion einschließlich aller darauf enthaltenen Inhalte unwiderruflich zu löschen, wenn sich der Nutzer nicht nach Ablauf von höchstens 6 Wochen zum Erwerb der mashlab Basic oder mashlab Pro Version entschließt. Hierauf wird der Nutzer nach Ablauf von höchstens  4 Wochen durch eine E-Mail hingewiesen.

 

(3) Der Anbieter hat das Recht, sich zur Leistungserbringung jederzeit und in beliebigem Umfang Dritter zu bedienen.

 

(4) Soweit dies dem technischen Fortschritt dient oder notwendig erscheint, um Missbrauch zu verhindern oder aufgrund gesetzlicher Vorschriften eine Verpflichtung hierzu besteht,  hat der Anbieter das Recht, Leistungen zu erweitern, zu ändern, zu löschen und Verbesserungen vorzunehmen. Dabei wird möglicherweise das Erscheinungsbild der mashlab-Webseiten verändert.

 

 

§ 5 Hinweise zur Datenverarbeitung

(1) Der Anbieter erhebt im Rahmen der Abwicklung von Verträgen personenbezogene Daten des Nutzers. Er beachtet dabei die Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes und des Teledienstdatenschutzgesetzes. Ohne Einwilligung des Nutzers wird der Anbieter Bestands- und Nutzungsdaten des Nutzers nur erheben, verarbeiten oder nutzen, soweit dies für die Abwicklung des Vertragsverhältnisses und für die Inanspruchnahme und Abrechnung von Telediensten erforderlich ist.

 

(2) Ohne die Einwilligung des Nutzers wird der Anbieter Daten des Nutzers nicht für Zwecke der Werbung, Markt- oder Meinungsforschung nutzen.

 

(3) Der Nutzer hat jederzeit die Möglichkeit, die von ihm gespeicherten Daten unter dem Button „MyHome“ in seinem Profil abzurufen und diese zu ändern oder zu löschen, soweit die Daten nicht notwendigerweise im Rahmen der Domainregistrierung und -bereitstellung  erforderlich sind. Im Übrigen wird in Bezug auf Einwilligungen des Nutzers und weitere Informationen zur Datenerhebung, -verarbeitung und –nutzung auf die Datenschutzerklärung verwiesen, die auf der Website des Anbieters jederzeit über den Button „ Datenschutz“ in druckbarer Form abrufbar ist. Die Datenschutzerklärung ist zudem hier einsehbar.

 

 

§ 6 Vertragslaufzeit, -beendigung, Einstellung der Leistung, Rückzahlung von im Voraus bezahlten Entgelten

(1) mashlab Demo Version: Der Nutzer ist berechtigt, die Mitgliedschaft jederzeit und ohne Angabe von Gründen online zu kündigen. Dabei ist der registrierte Benutzername sowie die E-Mail-Adresse des Nutzers anzugeben. Ohne eine solche Kündigung erlischt die Mitgliedschaft automatisch, wenn und sobald sich der Nutzer nicht innerhalb von höchstens 6 Wochen zum Erwerb der mashlab Basic oder Pro Version entschließt. Der Nutzer wird hierauf nach Ablauf von höchstens 4 Wochen durch eine E-Mail hingewiesen.

 

(2) mashlab Basic / Pro Version: Der Vertrag hat eine Laufzeit von einem Jahr. Die 1-jährige Mitgliedschaft verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn der Nutzer nicht mindestens 3 Monate vor Ablauf eines Vertragsjahres kündigt. Bei der Kündigung ist der registrierte Benutzername sowie die E-Mail-Adresse des Nutzers anzugeben.

 
(3 ) Das Vertragsverhältnis der mashlab Basic / Pro Version kann durch den Anbieter einseitig, ohne Angabe von Gründen mit einer Frist von 3 Monaten gekündigt werden.

Anteilig im Voraus bezahlte Entgelte werden in diesem Fall zurückerstattet.

Unberührt bleibt das Recht beider Parteien zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund.

 

(4) Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter  insbesondere dann vor, wenn der Nutzer

  • mit der Zahlung der Entgelte mehr als 20 Kalendertage in Verzug gerät,
  • schuldhaft gegen eine der in den Vorschriften der §§ 8 Abs.2, 8 Abs.3, 8 Abs.4, 8 Abs. 7, 8 Abs.9 bzw. 8 Abs.10  geregelten Pflichten verstößt,
  • trotz Abmahnung innerhalb angemessener Frist Webseiten nicht so umgestaltet, dass sie den in § 8 Abs.6 geregelten Anforderungen genügen,
  • gegen seine in § 9 festgehaltenen Pflichten im Rahmen der Domainregistrierung verstößt.

 

(5) Hat der Nutzer zusätzlich zur Verfügung stehende Optionen zu seiner Mitgliedschaft gewählt und kündigt diese, so bleibt das Vertragsverhältnis im Übrigen davon unberührt.

 

(6) Nach Beendigung des Vertragsverhältnisses ist der Anbieter zur Erbringung der vertraglichen Leistungen nicht mehr verpflichtet. Er kann sämtliche auf dem Server befindliche Daten des Nutzers, einschließlich in den Postfächern befindlicher E-Mails, löschen. Ein Übertragen des kompletten Internetauftritts auf einen Server eines Drittanbieters ist nicht möglich. Die rechtzeitige Speicherung und Sicherung der Daten liegt daher in der Verantwortung des Nutzers. Der Anbieter weist den Nutzer darauf hin, dass eine Sicherungsmöglichkeit durch Programme von Drittanbietern besteht, etwa durch das Programm HTTrack.

Der Anbieter übernimmt keinerlei Verantwortung für die Verwendbarkeit und Mangelfreiheit von Programmen von Drittanbietern.

Darüber hinaus ist der Anbieter nach Beendigung des Vertrages berechtigt, Domains des Nutzers, die nicht zu einem neuen Provider übertragen wurden, bei der jeweiligen Vergabestelle löschen zu lassen („CLOSE“).

 

 

§ 7 Widerrufsrecht des Verbrauchers

(1) Ist der Nutzer Verbraucher und hat er mit dem Anbieter einen Vertrag unter ausschließlicher Verwendung von Fernkommunikationsmitteln, insbesondere per Telefon, E-Mail oder Fax, oder über die Internetseite des Anbieters geschlossen, so ist er berechtigt, seine auf Abschluss des Vertrags gerichtete Willenserklärung ohne Angabe von Gründen binnen 2 Wochen zu widerrufen. Die Frist beginnt frühestens am Tag nach Freischaltung der Mitgliedschaft, wenn zu diesem Zeitpunkt dem Verbraucher auch bereits in Textform diese Widerrufsbelehrung zugegangen ist. Der Widerruf erfolgt durch Erklärung in Textform an den Anbieter. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Das Widerrufsrecht erlischt, wenn der Unternehmer mit der Ausführung der Dienstleistung mit ausdrücklicher Zustimmung des Verbrauchers vor Ende der Widerrufsfrist begonnen hat oder der Verbraucher diese selbst veranlasst hat.

 

(2) Im Fall des wirksamen Widerrufs erstattet der Anbieter ein bereits entrichtetes Nutzungsentgelt an den Nutzer zurück.

 

 

§ 8 Allgemeine Pflichten des mashlab-Nutzers
(1)  Für sämtliche Inhalte, die der Nutzer auf Webseiten des Anbieters abrufbar hält oder speichert, ist der Nutzer verantwortlich. Der Anbieter ist nicht verpflichtet, die Webseiten der Nutzer auf eventuelle Rechtsverstöße zu prüfen.

 

(2) Der Nutzer sichert zu, dass die dem Anbieter von ihm mitgeteilten Daten richtig und vollständig sind. Er verpflichtet sich, den Anbieter  jeweils unverzüglich über Änderungen der mitgeteilten Daten zu unterrichten und auf entsprechende Anfrage des Anbieters  binnen 15 Tagen ab Zugang die aktuelle Richtigkeit erneut zu bestätigen.

 

(3) Der Nutzer  verpflichtet sich, Passwörter, die er zum Zwecke des Zugangs zu den Diensten des Anbieters von diesem erhalten hat, streng geheim zu halten und den Anbieter unverzüglich zu informieren, sobald er davon Kenntnis erlangt, dass unbefugten Dritten das Passwort bekannt ist. Sollten infolge Verschuldens des Nutzers Dritte durch Missbrauch der Passwörter Leistungen des Anbieters nutzen, haftet der Nutzer gegenüber dem Anbieter auf Nutzungsentgelt und Schadensersatz.

(4) Der Nutzer verpflichtet sich, keine Inhalte bereitzustellen, die gegen gesetzliche Verbote, die guten Sitten (insbesondere pornografische, rassistische, ausländerfeindliche, rechtsradikale oder sonstig verwerfliche Inhalte) oder Rechte Dritter (insbesondere Marken, Namens- und Urheberrechte) verstoßen. Weiterhin verpflichtet sich der Nutzer, seine Webseite nicht zu Spam-Zwecken zu nutzen.

(5) Der Nutzer verpflichtet sich, auf seine Webseite eingestellte Inhalte als eigene Inhalte unter Angabe seines vollständigen Namens und seiner Anschrift zu kennzeichnen. Der Nutzer verpflichtet sich insbesondere, der Impressumspflicht (oder der jeweils in dem Land der Nutzung entsprechend gesetzlichen Pflicht) von selbst nachzukommen. Der Nutzer wird darauf hingewiesen, dass eine darüber hinausgehende gesetzliche Kennzeichnungspflicht z.B. dann bestehen kann, wenn auf den Internet-Seiten Teledienste oder Mediendienste angeboten werden. Der Kunde stellt den Anbieter von allen Ansprüchen frei, die auf einer Verletzung der vorgenannten Pflichten beruhen.

 

(6) Der Nutzer verpflichtet sich, seine Webseite so zu gestalten, dass eine übermäßige Belastung des Servers, z.B. durch CGI-Skripte, die eine hohe Rechenleistung verbrauchen oder überdurchschnittlich viel Arbeitsspeicher beanspruchen, vermieden wird. Der Anbieter hat das Recht, den Zugriff des Kunden oder Dritter auf die Webseite zu sperren, wenn diese den obigen Anforderungen nicht entspricht.  Der Anbieter wird den Nutzer unverzüglich von einer solchen Maßnahme in Kenntnis setzen.

 

(7) Der Nutzer verpflichtet sich, die Webseite nicht auf einem fremden Server weiter zu nutzen.


(8)
Der Nutzer verpflichtet sich, alle Dateien, auf die er zugreifen kann und seine gerenderte Webseite, selbst regelmäßig zu sichern. Die Datensicherung hat jedenfalls vor Vornahme jeder vom Nutzer vorgenommenen Änderung zu erfolgen sowie vor Wartungsarbeiten des Anbieters, soweit diese rechtzeitig durch den Anbieter angekündigt wurden. Die vom Nutzer erstellten Sicherungskopien sind keinesfalls auf dem mashlab-Server zu speichern.

(9) Der Nutzer darf keine E-Mails mit jeweils gleichem Inhalt ohne Einverständnis des jeweiligen Empfängers massenhaft (sog. "Spam") über die Systeme bzw. Server des Anbieters versenden.

 

(10) Die mashlab-Portalseite enthält einen mashlab-Header. Der Nutzer ist nicht berechtigt, diesen Header zu entfernen oder zu verdecken.

 

§ 9 Domainregistrierung, -kündigung, Providerwechsel
(1) Das Leistungspaket der mashlab Pro Version enthält  eine Domain. Bei der Verschaffung und/oder Pflege von Domains wird der Anbieter im Verhältnis zwischen dem Nutzer und der jeweiligen Organisation zur Domain-Vergabe („Registrar“) lediglich als Vermittler tätig. Der Anbieter hat auf die Domain-Vergabe keinen Einfluss und übernimmt keine Gewähr dafür, dass die für den Nutzer beantragten Domains überhaupt zugeteilt werden und/oder zugeteilte Domains frei von Rechten Dritter sind oder auf Dauer Bestand haben. Die Auskunft des Anbieters darüber, ob eine bestimmte Domain noch frei ist, erfolgt durch den Anbieter aufgrund von Angaben Dritter und bezieht sich nur auf den Zeitpunkt der Auskunftseinholung des Anbieters. Erst mit der Registrierung der Domain für den Nutzer und der Eintragung in der Datenbank des Registrars ist die Domain dem Nutzer zugeteilt. Die unterschiedlichen Top-Level-Domains (z.B. „.DE“) werden von einer Vielzahl unterschiedlicher, meist nationaler Organisationen verwaltet. Jede dieser Organisationen zur Vergabe von Domains hat eigene Bedingungen für die Registrierung und Verwaltung von Domains. Ergänzend gelten daher die jeweils für die zu registrierende Domain maßgeblichen Registrierungsbedingungen und Richtlinien, z.B. bei DE-Domains die DENIC-Registrierungsbedingungen und die DENIC-Registrierungsrichtlinien des DENIC e.G. Diese sind Bestandteil des Vertrages. Für die Registrierung von anderen Top-Level-Domains gelten dementsprechend die Bedingungen der jeweiligen Vergabestelle, die der Anbieter dem Nutzer auf Wunsch zusendet und die zudem im Internet bei der jeweiligen Vergabestelle abgerufen werden können.

(2) Der Nutzer garantiert, dass die von ihm beantragte Domain keine Rechte Dritter verletzt.


(3) Der Nutzer  verpflichtet sich, die richtigen und vollständigen Daten des Domaininhabers („Registrant“) und des administrativen Ansprechpartners („Admin-C“) im Rahmen der Domainregistrierung anzugeben. Technischer Ansprechpartner ist in jedem Fall die mashlab UG (haftungsbeschränkt). Unabhängig von den einschlägigen Registrierungsbedingungen umfasst dies jeweils neben dem Namen eine ladungsfähige Postanschrift (keine Postfach- oder anonyme Adresse) sowie E-Mailadresse und Telefonnummer. Der Nutzer hat bei Änderungen die Daten unverzüglich durch Mitteilung an den Anbieter online zu aktualisieren.

(4) Der Nutzer wird bei der jeweiligen Vergabestelle als Domaininhaber und Admin-C geführt. Aus technischen Gründen wird bei Domains mit der Endung .com, .net und .org als E-Mailadresse des Admin-C eine E-Mailadresse des Anbieters eingetragen. Die Rechte des Nutzers werden hierdurch nicht beeinträchtigt. Der Nutzer stimmt dieser Verfahrensweise ausdrücklich zu.


(5) Nach Vertragsschluss veranlasst der Anbieter die Beantragung der gewünschten Domain beim zuständigen Registrar. Der Anbieter ist berechtigt, die Aktivierung einer Domain erst nach Zahlung der für die Registrierung vereinbarten Entgelte vorzunehmen.

(6) Eine Änderung der beantragten Domain ist nicht mehr möglich, sobald die Domain bei dem jeweiligen Registrar registriert wurde. Ist eine beantragte Domain bis zur Weiterleitung der Beantragung an den Registrar bereits anderweitig vergeben worden, kann der Nutzer eine andere Domain wählen. Das gilt nicht, wenn bei einem Wechsel des Providers der bisherige Provider den Providerwechsel ablehnt. In diesem Fall ist der Nutzer verpflichtet, eine Freigabe durch den bisherigen Provider zu bewirken oder eine zusätzliche entgeltpflichtige Domain über den Anbieter zu beantragen. Soweit einzelne Domains durch den Nutzer oder aufgrund verbindlicher Entscheidungen in Domainstreitigkeiten gekündigt werden, besteht kein Anspruch des Nutzers auf Beantragung einer unentgeltlichen Ersatzdomain.

(7) Der Nutzer ist verpflichtet, es dem Anbieter unverzüglich anzuzeigen, wenn er aufgrund einer gerichtlichen Entscheidung die Rechte an einer für ihn registrierten Domain verliert.


(8) Bei allen über den Anbieter registrierten Domains kann der Nutzer unter Einhaltung dieser AGB und den jeweiligen Bedingungen der Vergabestelle jederzeit zu einem
anderen Provider wechseln, sofern dieser die entsprechende Top-Level-Domain (z.B. „.DE“) anbietet bzw. den Providerwechsel nach den erforderlichen Gegebenheiten und technischen Anforderungen unterstützt. Das den Anbieter betreffende Vertragsverhältnis wird durch einen solchen Wechsel nicht berührt. Diesbezüglich ist in jedem Fall eine ausdrückliche Kündigung erforderlich. Alle die Domain betreffende Erklärungen, insbesondere Domain-Kündigung, Providerwechsel und Domain-Löschung bedürfen der Textform. Kann der Anbieter dem Providerwechsel (KK-Antrag) des neuen Providers des Nutzers nicht rechtzeitig stattgeben, weil der Providerwechsel durch den neuen Provider oder den Nutzer zu spät veranlasst wurde oder die für die Zustimmung notwendigen Voraussetzungen nicht erfüllt sind, ist der Provider ausdrücklich dazu berechtigt, die gekündigte Domain zum Kündigungstermin bei der jeweiligen Vergabestelle löschen zu lassen („CLOSE“). Der Anbieter behält sich vor, KK-Anträgen erst statt zu geben, wenn sämtliche unbestrittenen offenen Forderungen des Nutzers beglichen sind.


§10 Leistungspflichten
(1) Der Anbieter bemüht sich um eine durchgehende Verfügbarkeit und fehlerfreie Funktionalität. Für Störungen der Benutzbarkeit der mashlab-Seiten zu Zeiten, in denen der Server aufgrund von technischen oder sonstigen Problemen, die nicht im Einflussbereich des Anbieters liegen (höhere Gewalt, Verschulden Dritter etc.) nicht zu erreichen ist, ist eine Verantwortung des Anbieters ausgeschlossen. Der Nutzer erkennt insbesondere an, dass bereits aus technischen Gründen und aufgrund der Abhängigkeit von äußeren Einflüssen z.B. im Rahmen der Fernmeldenetze eine zu 100 % ununterbrochene Verfügbarkeit der Webseiten nicht realisierbar ist, weswegen kein Anspruch des Nutzers auf ständige Zugriffsmöglichkeit besteht. Lediglich vorübergehende Zugriffsbeschränkungen gewähren weder Gewährleistungsansprüche noch ein Recht zur außerordentlichen Kündigung.

Der Anbieter behält sich zudem eine zeitliche und/oder umfängliche Zugriffsbeschränkung vor, insbesondere im Falle der vorübergehenden Sperrung der mashlab-Webseite zur Einpflege technischer Verbesserungen, Beseitigung von Fehlern und Störungen etc. Zum Einpflegen technischer Verbesserungen behält sich der Anbieter außerdem vor, den mashlab-Zugang zeitweilig zu sperren.

Gerät der Anbieter mit Leistungsverpflichtungen in Verzug, so ist der Nutzer nur dann zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt, wenn der Anbieter eine vom Nutzer gesetzte angemessene Nachfrist nicht einhält. Die Nachfristsetzung muss in schriftlicher Form erfolgen. Die schriftliche Form kann durch elektronische Form ersetzt werden, wenn der Nutzer der Erklärung seinen Namen hinzufügt und das elektronische Dokument mit einer qualifizierten elektronischen Signatur nach dem Signaturgesetz versieht. Die Nachfrist muss mindestens zwei Wochen betragen.

(2) Zur einwandfreien Funktionalität der Änderung der mashlab-Webseiten sind einige wenige Systemvoraussetzungen notwendig. Eine Übersicht über die aktuellen Voraussetzungen finden Sie 
hier. Für Leistungsstörungen bei der Verwendung von anderen Systemkonfigurationen ist der Anbieter nicht verantwortlich.

 

 

§ 11 Haftung

(1) Ansprüche des Nutzers auf Schadensersatz sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche des Nutzers aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrags notwendig ist.

(2) Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche des Nutzers aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

 

(3) Die Einschränkungen der Abs. 1 und 2 gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.

 

§ 11 Freistellung

(1)  Der Nutzer stellt mashlab von sämtlichen Ansprüchen, einschließlich Schadensersatzansprüchen, frei, die andere Nutzer oder sonstige Dritte gegen mashlab wegen einer Verletzung ihrer Rechte durch die vom Nutzer auf den mashlab-Webseiten eingestellten Inhalte geltend machen. Der Nutzer stellt mashlab ferner von sämtlichen Ansprüchen, einschließlich Schadensersatzansprüchen, frei, die andere Nutzer oder sonstige Dritte gegen mashlab wegen der Verletzung ihrer Rechte durch die Nutzung der Dienste der mashlab-Webseiten durch den Nutzer geltend machen. Der Nutzer übernimmt alle mashlab aufgrund einer Verletzung von Rechten Dritter entstehenden angemessenen Kosten, einschließlich der für die Rechtsverteidigung entstehenden angemessenen Kosten. Alle weitergehenden Rechte sowie Schadensersatzansprüche von mashlab bleiben unberührt.

Die vorstehenden Pflichten des Nutzers gelten nicht, soweit der Nutzer die betreffende Rechtsverletzung nicht zu vertreten hat.

(2)   Werden durch die Nutzung der Dienste der mashlab-Webseiten durch den Nutzer Rechte Dritter verletzt, wird der Nutzer die vertragswidrige und/oder gesetzwidrige Nutzung nach Aufforderung durch mashlab sofort einstellen.

           

§ 12 Schlussbestimmung

(1)  Auf Verträge zwischen dem Anbieter und den Nutzern findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung.

 

(2) Sofern es sich beim Nutzer um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Nutzer und dem Anbieter der Sitz des Anbieters.

 

(3) Der Vertrag bleibt auch bei rechtlicher Unwirksamkeit einzelner Punkte in seinen übrigen Teilen verbindlich.

 

AGB